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printed Artist portrait artwork collection
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Portraits
                 „das Zeug“ Anders als in der Malerei oder Bildhauerei, wo die Arbeit  bereits mit einem künstlerischen Anspruch beginnt, ist Foto- grafie zunächst rein medial und kommerziell. Einzige Aus- nahme vielleicht die Portrait- und Architektur-Photography, weil hier in der Tat die Möglichkeit zur Einflußnahme auf kompositorische Gestaltungselemente besteht und nicht jedes Portrait oder Bauwerk öffentlich publiziert wird. Ansonsten liegt die Aufgabe der Photography zunächst in der illustrativen Dokumentation von Ereignissen. Szenen der Kriegsfotografie oder kommerzielle Arbeiten aus dem Bereich Fashion dienten damals wie heute der visuellen Information in Zeitungen und Magazinen (ab ca. 2015 auch im Web). Jahrzehnte später hängen sie als Kunstwerk, gerahmt in Galerien und Museen, oder sind als Bildbände für die Öffentlichkeit zugänglich. Damit erhebt sich kommerzielle Auftragsarbeit in der Regel erst zukunftsorientiert zur Kunst.    
Art Matters Stuff  refers to photographic projects and productions that are created in a special context. The intention is to createivalues that last the the time, are preserved in the long term and add value. Be it in the form of framed artwork for exhibitions, as a Master Piece Book or as a print collection. The release of digital photo files,print files or negative films is therefore excluded.
betrachte ich als eine Art Sondererscheinung in der Photography,die viel zu wenig Beachtung findet. Ausnahmen findet man in den USA,  London oder Paris. Hier wird Street Photography regelmäßig thematisiert. Street Photography ist im Grunde nur begrenzt medientauglich. Sie hängt zwischen den Welten fotografischer Disziplinen. Nämlich zwischen Kunst und visuellem Journalismus. Street-Photography ist selten „Hochglanz“, entsteht instinktiv, intuitiv und ist nicht zuletzt auch einer Art sozialdoku- mentarischer Gesellschaftskritik. Leise und unscheinbar, aber mit Relevanz. Es geht immer um Themensensibilität  und Wahrnehmung/Perception. Street-Photography ist für mich die reinste, ehrlichste und authentischste Form der Dokumentation und Reportage- Photography; irgendwo zwischen Kunst und Kommerz. Und Kunst ist das, was als Kunst, zur  Kunst oder für Kunst erklärt wird. Kein Photographer beginnt seinen Job mit dem Anspruch, Kunst zu schaffen. In diesen Köpfen läuft ein ganz anderer, eigener „Film“ mit unterschiedlicher Eigenmotivation, zu der nur wenige Menschen ein tieferes Verständnis entwickeln, wenn überhaupt.
 CvdE/China, 2011
C o l l e c t i o n
Street Photography ist nichts, was man konsumiert. In diesem Sinne ist sie dann vielleicht doch die reinste Form von Fotokunst und gehört in eine Gallerie. In jedem Fall aber gedruckt bzw. gerahmt an die Wand, um ihre tatsächliche Wirkung zu entfalten und dauerhaft erhalten zu bleiben.
Perception